Aktivitäten

(Reducing Drop-outs by introducing Emotional Intelligence in VET)

Die Nationale Agentur des Europäischen Erasmus + -Programms in den Niederlanden hat den von Stichting Europese Beroepsopleidingen (Stichting EB) (Europäisches Bildungswerk) eingereichten Projektantrag für einen „Exchange of Good Practices“ genehmigt.
Im Projekt „Intelligent Euregional Emotional Exchange (IE³)“ arbeiten Berufskollegs aus der Euregio Maas-Rhein zusammen, um den vorzeitigen Schulabbruch durch die Einführung Emotionaler Intelligenz (EI) in den Bildungs- und Beratungsprogrammen zu verringern. Das STEP-Institut in Ljubljana (Slowenien) ist als Experte auf dem Gebiet von EI der professionelle Partner in dem Projekt.
Nach dem Zeitplan vor der Corona-Zeit startet das Projekt am 1. September 2020 und hat eine Laufzeit von 26 Monate.

Zusammenfassung:
Der vorzeitige Schul- / Ausbildungsabbruch ist seit vielen Jahren ein dominierendes Thema auf der europäischen politischen Agenda. Auch alle unsere Partnerschulen der Stichting EB sind mit diesem Problem konfrontiert und arbeiten, jeder auf seine Weise an Lösungen. Das war der Anlass und die Motivation einen Antrag bei der nationalen niederländischen Agentur zu stellen mit dieser Thematik.
Partner im Projekt sind neben Stichting EB als Koordinator (NL),  Hast Hasselt (B), Käthe-Kollwitz-Schule, Berufskolleg in Aachen (D), Berufskolleg Jülich (D), Berufskolleg Herzogenrath (D) und Berufskolleg Eschweiler, alle aus Deutschland, STEP Institute Ljubljana, Slovenien und Stichting BVE Zuid Limburg und (VISTA College)  beide aus NL.
Was wollen wir mit dem Projekt durchführen, eine kurze Zusammenfassung

  • Ein Bewusstsein schaffen bei allen Beteiligten für „emotionale Intelligenz“ (EI)
  • Erkennbarkeit von EI im Lehrplan und/oder im Unterricht mit Schülern
  • Mind. 2 Lehrer/Trainer pro Schule werden von Experten geschult, dass sie das Know-how von EI qualifiziert vermitteln können
  • Jeder Partner soll mit der Durchführung eines „Train-the-Trainer-Programms, zum Umgang mit EI, beginnen
  • STEP, der slowenische Partner, steht als Experte für Beratung, Hilfestellungen und sonstiger Unterstützung jederzeit zur Verfügung

Da die Anfangsposition eines jeden Partners sehr unterschiedlich ist, sollen sie von Beginn an ihre individuellen Ziele formulieren. So kann jeder Partner voneinander lernen. Der Austausch von Know-how soll durch Besuche der jeweiligen anderen Schulen erfolgen.

Außerdem wird der slowenische Partner, STEP Insitute, ein Training für alle Partner durchführen und mit einem „Train-the-Trainerprogramm“ beginnen.

In den letzten beiden Sitzungen werden die bisher erreichten Ziele des Projektes allen Partnern vermittelt und diskutiert.

Bei der Abschlussveranstaltung werden neben den Partnern noch weitere relevante Einrichtungen und Institute mit einbezogen, die als Multiplikator für die Verbreitung des Projektes sorgen.

Dieser Austausch soll dazu führen, dass zukünftig eine vermehrte Aufmerksamkeit für EI in Lehrplänen und/oder Beratungsprogrammen einbezogen wird, die zur Verringerung von Schulabbrechern und zur Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit  von euregionalen Partnern in der Euregio führen soll, was das Zusammenarbeiten von berufsbildenden Einrichtungen in der Euregio unterstützt vorantreibt.

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